Briefkästen für Wohnanlagen, Hochhäuser, Mehrfamilienhäuser und Bürokomplexe

Die Anbringung eines Briefkastens für Wohnanlagen ist Vermietersache und sollte somit unbedingt bei der Planung und Gestaltung einer Wohnanlage berücksichtigt werden. Gerade in Hochhäusern mit mehreren Mieterparteien sind ganze Briefkastenanlagen mit einem eigenen Fach je Wohnung aus Platzgründen und der Einheitlichkeit halber sehr beliebt. Diese können je nach verfügbarem Platz und gewünschter Optik auf verschiedene Art und Weise eingebaut werden.
Insbesondere Briefkästen aus Edelstahl eignen sich für Mietswohnungen. Auch wenn die Investition zunächst teurer erscheint, profitieren Mieter und Vermieter langfristig von der wetterbeständigen und robusten Lösung. Welche Gebäude über einen Postkasten verfügen müssen, welche Rolle Paketkastenanlagen spielen und welche Möglichkeiten es zur Montage gibt, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

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Briefkasten Wohnanlage: Benötigt jedes Gebäude eine Postbox?

In Deutschland besteht zwar keine Briefkastenpflicht, jedoch sind Vermieter dazu verpflichtet, den Mietern einen Postkasten zum Empfang ihrer Post zur Verfügung zu stellen. Im Planungsprozess von Ein- und Mehrfamilienhäusern sollte daher unbedingt der Ein- oder Anbau einer Postkastenanlage mit Fächern für jede Mietpartei berücksichtigt werden. Denn Briefkastenanlagen für mehrere Parteien benötigen ausreichend Platz ein und müssen für den Briefträger gut erreichbar sein. Weitere Informationen zum Thema Briefkastenpflicht finden Sie in unserem Blogartikel „Ist ein Briefkasten Pflicht“.

Verkehrssicherungspflicht beachten

Briefkästen sind dafür da, um Post zu empfangen. Entspricht dieser jedoch nicht den Normen nach DIN EN 13724 oder wurde an einer Stelle angebracht, die für den Postboten nur schwerfällig zu erreichen ist, kann eine problemlose Sendungszustellung nicht garantiert werden. Briefkästen für Wohnanlagen, Hochhäuser, Mehrfamilienhäuser und Bürokomplexe müssen dafür in einer Höhe von 70 – 170 cm positioniert sein und darüber hinaus unter Anderem ausreichend Platz für ein höheres Postvolumen aufweisen sowie über ein sicheres Schloss verfügen. Erfahren Sie mehr über die Briefkasten Rechtslage.

Welcher Briefkasten für Wohnanlagen, Hochhäuser, Mehrfamilienhäuser und Bürokomplexe?

Briefkästen gibt es für jeden Anwendungsfall und jeden Geschmack. Während für ein Einfamilienhaus beispielsweise ein einzelner Wand- oder Standbriefkasten in Frage kommt, eignet sich für Mehrparteienhäuser eine kompakte Briefkastenanlage. Diese sorgt nicht nur für ein einheitliches Gesamtbild, sondern spart gleichzeitig Platz. Je nach Vorstellung und verfügbaren Platz, haben Sie bei der Wahl der richtigen Anlage diverse Auswahlmöglichkeiten. Der Kasten soll komplett im Freien installiert werden? Mit einem freistehenden Briefkasten ist diese Platzierung möglich. Aber auch Türseitenteilbriefkästen oder Mauerdurchwurfbriefkästen sind je nach Gebäudegröße eine gute Alternative, den Postbriefkasten gut geschützt in die Hausfassade zu integrieren. Da Wohnanlagen, Bürokomplexe und Hochhäuser ebenfalls eine gut funktionierende Klingelanlage benötigen kann ein Wandbriefkasten mit integrierter Klingel- und Durchsprechanlage von Vorteil sein.

Warum Postkasten im Hausflur?

In Wohnanlagen und Bürokomplexen muss der Hausbriefkasten für jede Partei zugänglich sein. Während der Postbriefkasten von Einfamilienhäusern üblicherweise an der Hauswand befestigt wird, findet man die Briefkästen in Wohnanlagen nicht selten auch im Hausflur. Der Postbote gelangt entweder mit einem eigenen Schlüssel in das Haus oder er wird von den Hausbewohnern hereingelassen. Die Post ist dabei zu jeder Zeit vor Witterung und unbefugtem Zugriff geschützt. Auch beliebt ist der Durchwurfschlitz. Der Postbote muss das Wohnhaus für die Postzustellung nicht betreten, die Post landet dennoch sicher im Hausinneren.

Paketkasten in Mehrparteienhäusern

Mit zunehmenden Online-Bestellungen werden neben einem Briefkasten für Wohnanlagen außerdem Paketkastenanlagen immer beliebter. Treffen bei Abwesenheit der Hausbewohner Pakete ein, können diese vom Paketboten in der vorgesehenen Paketbox hinterlegt werden. Das Paket wird nicht von Fremden entgegengenommen und der Weg zur Paketstation kann ebenfalls gespart werden.

Wer baut den Briefkasten für Wohnanlagen ein?

Die Rechtslage ist in Deutschland eindeutig. Wer eine Wohnung vermietet, der ist dafür verantwortlich, dem Wohnungsbewohner einen normgerechten Hausbriefkasten zur Verfügung zu stellen. Wird ein Gebäude also neu gebaut, sollte der Postbriefkasten für Wohnanlage bei der Planung direkt mitberücksichtigt werden.

Briefkastenbeschriftung: Wer darf auf dem Briefkasten für Wohnanlagen stehen?

Damit Wohnungsbewohner oder Firmen in großen Bürokomplexen ihre Post problemlos empfangen können, muss nicht nur die Türklingel, sondern auch das Namensschild auf dem Hausbriefkasten richtig beschriftet sein. Kann der Zusteller aufgrund mangelnder oder fehlerhafter Beschriftung die Post dem Kasten nicht zuordnen, können wichtige Dokumente postalisch nicht zugestellt werden. Insbesondere in Bürokomplexen ist daher eine korrekte Beschriftung in Form des Firmennamens zu empfehlen. Obwohl der Name am Briefkasten gesetzlich nicht verpflichtend ist, können Vermieter eine Anbringungspflicht festlegen. Weitere Informationen können Sie in unserem Blogartikel „Ist der Name am Briefkasten Pflicht?“ nachlesen.

Wer muss den Briefkasten für Wohnanlagen beschriften?

So wie auch keine Briefkastenpflicht besteht, ist eine Beschriftung des eigenen Hausbriefkastens gesetzlich nicht vorgeschrieben. Jeder Haus- oder Wohnungsbewohner kann also selbst entscheiden, ob er seinen Namen am Briefkasten anbringen möchte. Dennoch sehen einige Vermieter in den Mietverträgen vor, dass für ein einheitliches Erscheinungsbild oder für andere Zwecke die Postbox einer jeden Wohnung im Mehrfamilienhaus beschriftet werden muss. Die Verantwortlichkeit wird nicht selten auf den Mieter übertragen. In einigen Fällen übernimmt der Vermieter selbst die Anfertigung und Anbringung des Namensschildes. Bei dem Bau eines Briefkastens für Wohnanlagen sollte daher die Möglichkeit einer Briefkastenbeschriftung gegeben sein.

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Fazit: Briefkasten Wohnanlage

Damit Hausbewohner und Unternehmen wichtige Dokumente per Post erhalten können, müssen Wohnanlagen, Bürokomplexe und Hochhäuser über ein Briefkastenfach für jede Mietspartei verfügen. Je nachdem, wie viel Platz an welchem Ort für die Anbringung eines Kastens zur Verfügung stehen, kommen verschiedene Modelle infrage. Auch Paketkästen gewinnen immer mehr an Bedeutung.